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Frank Dalwigk          Kader

  

??? - Nachgefragt bei...

Frank Dalwigk (GSC-Coach) (19.08.2014, Fragen vom GSC-Vorstand)

GSC: Du gehst nun als Cheftrainer in deine dritte Saison beim GSC. Was sind für dich die gravierendsten Veränderungen im Umfeld und im sportlichen Bereich seit deinem Amtsantritt im Jahr 2011?

Frank Dalwigk: Angetreten bin ich in einer fast aussichtslosen sportlichen Situation im Herbst  2011. Letztendlich sind wir aus der KOL abgestiegen. Trotzdem ist es uns gelungen die Mannschaft zusammen zu halten, sodass der direkte Wiederaufstieg folgte. Die letzte, von unheimlich vielen Ausfällen geprägte Aufstiegssaison, endete im gesicherten Mittelfeld. Aus meiner Sicht ist eine kontinuierliche Weiterentwicklung zu sehen, was die Fitness, taktische Ausrichtung und das Auftreten der GSC-Teams insgesamt betrifft.
Im Umfeld ist permanent Aktivität durch ehrenamtliche Arbeit zu beobachten. Die Fertigstellung Kunstrasenplatz, die enorme Qualitätsverbesserung Rasenplatz, unter anderem durch eingebaute Bewässerung, sind die auffälligsten Fortschritte. Weiter in Planung sind wohl Arbeiten am Sportheim.
Aus meiner Sicht, für Sponsoren ein Anreiz das Engagement der Verantwortlichen zu unterstützen. Beim GSC ist transparent nachvollziehbar, was für Kinder, Jugendliche und Senioren in und um Gladenbach geleistet wird. Darüber hinaus steigert unsere GSC-Homepage und der Facebook Auftritt den Bekanntheitsgrad.
Es wird in sportliche Aus- und Fortbildung, durch ständig verbesserte Rahmenbedingungen, investiert. Der GSC nimmt seine soziale Verantwortung vorbildlich wahr.

GSC: Die Vereinsführung hat klare Vorstellungen was die Gleichbehandlung von Spielern und den Einbau von Eigengewächsen aus der Jugend angeht. Dadurch konnten einige Transfers höherklassiger Spieler  nicht realisiert werden. Kurzfristiger Erfolg ist damit nicht möglich. Wie empfindest du diese Vorgehensweise und inwieweit beeinträchtigt und beeinflusst diese deine Trainertätigkeit?

Frank Dalwigk: Das Vorstandteam hat sich entschieden, in erster Linie, qualifizierte Trainer und Betreuer zu verpflichten. Vorbildlich ist, dass alle Jugendmannschaften mit lizenzierten Trainern besetzt sind.  In der aktuellen Saison wurde dies weiter verstärkt. Die A-Jugendlichen haben mit Winfried Thomas einen erfahrenen lizenzierten Trainer bekommen, der den Übergang zum Seniorenspieler erleichtern wird. Unterstützt durch Klaus-Dieter Krahl (B-Lizenz Fitnesstrainer) und Tobias Lang (C-Lizenz), eine optimale Konstellation. In der zurückliegenden A-Jugendsaison haben Heiko Schöck und Nils Waldschmidt (beide C-Lizenz), trotz Gruppenliga Abstieg, Grundlagen gelegt, die aktuell Früchte tragen (siehe die in den Senioren eingesetzten Nachwuchsspieler).
Marco Rößler (GSC II) ist es nach meiner ersten Einschätzung gelungen, eine neue Motivation ins Team zu bringen. Neu im Trainerteam ist auch Udo Schmidt (DFB-Torwarttrainer-Lizenz). Mittlerweile trainieren die Torhüter von der C-Jugend bis zur 1. Mannschaft einmal die Woche mit ihm individuell.
Diese Philosophie wird nachhaltig sein!
Um die Frage noch mal konkret zu beantworten: Trainer wollen immer auch (schnellen) Erfolg, der sich möglichst in Siegen und Meisterschaften darstellt. Das geht mit gezielter externer „Qualitätszufuhr“ oft schneller.
Wenn potentielle Neuzugänge andere Prioritäten als der Verein setzen, muss man das akzeptieren. Ich befürworte, dass der Verein die Richtung bestimmt, denn Trainer/Spieler sind austauschbar, der Verein bleibt bestehen. Am Ende einer Saison ziehe ich meine persönliche Bilanz und entscheide dann für die nachfolgende, ob der gemeinsame Weg weiter geht (sofern der Verein das auch will). Solange die Perspektive und das Wohlfühlgefühl stimmen, helfe ich gerne weiter.

GSC: In den letzten Jahren sind sehr viele Spieler aus dem Jugendbereich in die erste und zweite Mannschaft eingebaut worden. Immer mehr Jugendspieler, die teilweise seit den Bambinis beim GSC spielen, rücken in den nächsten Jahren nach. Ist es nach deiner Einschätzung, ein realistisches Ziel mit den vorhandenen Möglichkeiten die erste Mannschaft in der Gruppenliga und die zweite Mannschaft in der A-Klasse zu etablieren, oder was fehlt aus deiner Sicht noch, um dieses Ziel erreichen zu können?

Frank Dalwigk: In der KOL-Nord gibt es fast nur enge Spiele und jede Saison „Spitzenmannschaften“ mit ganz unterschiedlichen Vereinsstrukturen. Dieses Jahr gehört sicher der VFB Marburg und erwartungsgemäß der VFL Biedenkopf dazu. Weitere Mannschaften kann ich noch nicht abschließend beurteilen. Wir haben insofern aufgeholt, dass ich uns gegen keine Mannschaft chancenlos sehe. Wenn wir das Niveau konstant hoch halten wollen, müssen die Spieler noch mehr den Teamgedanken pflegen und Egoismen hinten anstellen. Ich würde mir wünschen, dass Spieler „Führungsqualität“, aufgrund von Einstellung und Leistung, entwickeln. Das ist bei uns schwieriger, weil sich die Spieler sehr lange kennen. --->>>
 



 

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Wenn alles passt, haben wir sicher (irgendwann) eine Chance in die Gruppenliga aufzusteigen.
Beim GSC II bin ich vorsichtig optimistisch. Die Mannschaft lebt von drei Gruppen: Stammpersonal - aufstrebende Nachwuchsspieler und Spieler die von oben dazu stoßen. Wenn es dem neuen Coach Marco Rößler gelingt diese zu harmonisieren, und er regelmäßig auf alle drei Gruppen zurückgreifen kann, sehe ich eine berechtigte Chance auf einen vorderen Platz. Der Aufstieg wäre für den Verein optimal. Die Nachwuchsspieler könnten sich im Konkurrenzkampf der A-Liga (noch) schneller im Seniorenbereich etablieren. Davon profitiert dann selbstverständlich die 1. Mannschaft.

GSC: Beide Mannschaften sind gut in die neue Saison gestartet. Was ist dein persönliches Ziel für diese Spielzeit und was traust du beiden Mannschaften in dieser Saison zu?

Frank Dalwigk: Nach den Erfahrungen der Vorsaison habe ich die Vorbereitung umgestellt. Wir haben unsere Fitness (fast) ausnahmslos über Spielformen, bei mehr Einheiten, erarbeitet. Wir trainieren in der Saison regelmäßig dreimal und können mehr Zeit für taktisch/technische Elemente verwenden, ohne dass die Grundlagen vernachlässigt werden. Aktuell scheint es zu funktionieren. Im Gegensatz zur Vorsaison, mit vier Auftaktniederlagen, sind wir nach drei Spieltagen ungeschlagen. Ich möchte, dass wir unser Potential regelmäßig abrufen, dann ergibt sich die Platzierung automatisch.
Bei der zweiten Mannschaft habe ich die Hoffnung, dass diese Saison kein Einbruch erfolgt. Nichts ist unmöglich!

GSC: Vielen Dank für deine Antworten und dein tolles und kompetentes Engagement beim GSC.

Fußball Qualifizierung Trainer

1989 - Trainer - B-Lizenz (Grünberg)
2000 - Trainer - A-Lizenz (Hennef)
2000 - Mitglied Bund Deutscher Fußballlehrer
2000 - Lehrbeauftragter HFV Trainerfortbildung TG Dillenburg
2003 - Lehrreferent HFV Trainer - C-Lizenz (Jugend)
 

Fußball Aktivitäten & Referenzen

Aktiver Fußballer bis 1990 einschließlich 5. Liga
1986 - Trainer C-Jugend
1988 - Trainer A-Jugend
1988 - Jugendleiter SV Herborn
1992 - ESV Herborn Aufstieg B-Liga
1994 - TSV Schönbach Meister/Aufstieg A-Liga
1997 - SG Sinn Aufstieg Bezirksoberliga
2000 - SG Mittenaar Qualifikation Bezirksliga
2002 - SSV O. Frohnhausen Qualifikation Bezirksoberliga
2003 - SSV O. Frohnhausen Kreis-/Bezirks-/Hessenpokal
2006 - SSV Langenaubach Meister/Aufstieg Bezirksoberliga
2008 - SSV Langenaubach Meister/Aufstieg Gruppenliga
2009 - SSV Langenaubach Kreispokalsieger (Halle)
2010 - SSV Langenaubach Kreispokalsieger/Bezirkspokal
2010 - SSV Langenaubach Relegation Verbandsliga
2011 - SSV Langenaubach Kreispokalsieger (Halle)
 

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